Sozial Audit (Arbeitsrecht - Luxemburgischer Markt)

Das Arbeitsrecht wird von Jahr zu Jahr komplexer. Die Arbeitswelt wie auch die diesbezüglichen Gesetze und Rechtsverordnungen sind in einem ständigen Wechsel begriffen. Die Kenntnis und Anwendung dieser Regeln stellt eine Mindestanforderung an jeden Arbeitgeber dar.
Es wird zunehmend schwieriger, dieser immer umfassenderen Weiterentwicklung zu folgen. Ein einfaches Versäumen der Anwendung eines bestimmten Gesetzes kann zu finanziellen Nachteilen für das betreffende Unternehmen führen. Mit einem Audit zur Konformität der Unternehmenstätigkeit mit dem Arbeitsrecht kann geprüft werden, ob die einschlägigen Vorschriften auch tatsächlich eingehalten werden. Es ist daher von entscheidender Bedeutung, derartige Fehler und Versäumnisse im Arbeitsverhältnis zwischen den Parteien zu vermeiden - und zwar von Anfang an.

Rechtsgrundlage

In Artikel 2277 des frz. Zivilgesetzbuchs (Code civil) heißt es, dass „Maßnahmen im Hinblick auf die Bezahlung von einem Arbeitnehmer geschuldeten Vergütungen aller Art nach drei Jahren verjähren.“ Diese dreijährige Verjährungsfrist wurde in Artikel L. 221-2 des frz. Arbeitsgesetzbuchs (Code du travail) übernommen. Darin heißt es: „Die Vornahme der Bezahlung der einem Arbeitnehmer geschuldeten Löhne und Gehälter aller Art verjährt gemäß Artikel 2277 des frz. Zivilgesetzbuchs nach drei Jahren (...)“

Daraus geht deutlich hervor, dass sich jede Unregelmäßigkeit und jedes Versäumnis im Hinblick auf diesen Artikel für das Unternehmen als sehr kostspielig erweisen kann, denn hier muss der Multiplikationseffekt berücksichtigt werden. Ein Arbeitnehmer, der von einem Vorteil, auf den er Anspruch hat, für sich Gebrauch macht, wird seine Kollegen dazu inspirieren, für den ihnen bis dahin entstandenen finanziellen Schaden ebenfalls Wiedergutmachung zu verlangen. Hinzu kommt der Imageschaden für die betreffende Firma.

 
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